Der Weg zum Handwerk & zur digitalen Gestaltung
Etwas Besonderes mit den eigenen Händen erschaffen – das war schon früh meine Motivation. Ob das Lego-Segelschiff in der Kindheit oder nach der Schule dem Vater zur Hand gehen: Immer wollte ich handwerkliche Fähigkeiten und Grenzen ausloten. Es folgten eine Goldschmiedelehre und wenig später die Meisterprüfung.
Schon Anfang der 2000er Jahre faszinierte mich die Entwicklung am PC. Cinema 4D war mein erstes CAD-Programm, doch erst mit Rhino 3D konnte ich meinen Vorstellungen den nötigen Raum geben. Die Grenzen des Machbaren verschoben sich auf einmal total.
"Schmiede das Feuer, so lange es heiß ist."
Handwerk trifft Betriebswirtschaft
Die Welt von Rhino mit ihren Plugins und Erweiterungen ist bis heute für mich aufregend und spannend. Doch da war noch mehr in mir: Nur „einfacher“ Handwerker wollte ich nicht länger sein. Arbeitsprozesse aus einer anderen Perspektive zu betrachten und betriebswirtschaftliche Aspekte stärker zu berücksichtigen, hatten es mir angetan. So absolvierte ich neben Arbeit und Familie die Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt an der SIHK zu Hagen.
Die Corona-Zeit war ein einschneidender Wendepunkt – wie ein Brennglas für all die Dinge, die im Handwerk und Handel oft schieflaufen: Mangel an Ausbildungsplätzen, fehlender Nachwuchs, Bezahlung oder unattraktive Arbeitszeiten. Hier möchte ich einen Beitrag zu einer positiven Arbeitskultur voller Respekt und Toleranz leisten. Meinen Beruf zum Herzensprojekt zu machen, ohne mich täglich verbiegen zu müssen, gibt mir heute den Freiraum, Dinge mit der nötigen Zeit und Tiefe anzugehen.
Coach, Mentor & Wegbegleiter
Ich verstehe mich heute als Coach und Mentor. Ich möchte junge Menschen dazu motivieren, einen Handwerksberuf zu ergreifen – natürlich spreche ich damit primär meine eigene Zunft an, aber der Gedanke gilt branchenübergreifend für Handwerk und Industrie.
Arbeitsproben
Hier finden Sie eine kleine Auswahl vergangener Projekte. Sie sehen: Es gibt viel zu tun und zu gestalten.
